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Der Jahreswechsel 2004/2005 fand auch dieses Jahr an der Cote `Azur statt. Da die Vignette für die Schweiz noch bis zum 31.01.05 gültig ist, erfolgte die ca. 1600 km lange Anreise von Hamburg aus, wieder über Karlsruhe nach Basel. Dann weiter durch die Schweiz über Genf nach Lyon und dann weiter in Richtung Martigues bis nach Carro. Die ganze Tour fast nur Regen. Aber 100 km vor dem Ziel endlich Sonne und in den Bäumen konnte man schon den Wind sehen. Die letzten km wollten nicht Enden, doch dann endlich ... das Meer. |
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Starker Mistral aus NNW war für Carro leider zu ablandig, also ging es gleich etwas weiter in Richtung Martigues. An der Abzweigung St. Pierre geht es links ab zum Elektrizitätswerk (EDF). Es ist unschwer an den 4 rot weiss gestreiften Schornsteinen zu erkennen. Dort waren die Bedingungen mit dem 4.0 er fahrbar. Der Break in Lee der kleinen Bucht läuft ziemlich dicht unter Land auf Steinplatten aus. Kann aber nicht so gefährlich fürs Material werden wie Carro. Also einreihen und nacheinander ab in die Welle, denn es ist nur immer für einen Platz ! |
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Wie schon im letzen Jahr bließ die “Diva” eiskalt aus NW bis Nord mit über 8 Bft. und das für 3 Tage. Tagestemperaturen 7 Grad nachts nur 2-3 Grad. Ein Königreich für ne funktionierende Standheizung. Meine funktionierte nur auf der Hinfahrt und war da unten außer zum stinken und qualmen nicht mehr zum Heizen zu bewegen :-(
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Zum Glück schien fast die ganze Zeit die Sonne. Und da das Wasser noch 12 Grad warm ist, kann mann ohne Handschuhe die Gabel bedienen. |
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Der Spot am EDF hat ein flaches Riff kurz vor dem Ufer. Die Welle ist kurz und steil und reicht für maximal 2 Turns oder einen fetten Arial. Der Einstieg erfolgt entweder in Lee vom Break auf der Seite wo das Elektrizitätswerk liegt, oder etwa 50 m in Luv in einer kleinen Bucht. |
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Nach eintägiger Mistralpause war endlich wieder mehr Wind aus WNW angesagt. Ideale Vorhersage für La Coudouliere. Morgens war es in Carro noch etwas wenig. Also ab nach Six Four Le Plage. Über Marseille in Richtung Toulon. Von der Ausfahrt Six Four (Nr.13) geht es in Richtung Ile de Grau zu den Spots Coudouliere (Bild rechts) und Le Brusc. |
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Ein perfekter Tag mit milden (13 Grad) Temperaturen und Sonne. Der NW Wind bließ hier konstant für`s 4,5 bis 5,0 er Segel. Leider nur einen Tag. Danach war hier 2 Tage Ruhe. In Carro hat es jedoch wieder geballert. Also wer die 130 km zurückgefahren ist, der konnte erneut einen ganzen Tag auf dem Wasser verbringen. |
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Für diejenigen die nicht zurückgefahren sind, war der kürzere Weg nach L´Almanarre angesagt. Hier sollte noch einmal für 2 Tage Wind für das 5,5 bis 5,8 er Segel kommen. Wer hatte zog einen Kite hoch und hatte noch einen halben Tag länger Wasserspaß ! |
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In der Mistralpause machten Kalle und ich wie im letzten Jahr einen Abstecher auf die andere Seite der Rhone. Wir suchten in Port St. Louis den Speestrip von Björn Dunkerbeck, sind uns aber nicht sicher ihn auch gefunden zu haben. Dafür haben wir uns (den Autos) die 10 Km Schlaglochpiste nach Beauduc angetan. Man fährt in Richtung Salin de Giraud in den Salinen und setzt dort mit der Fähre für 4 € über. Dann entweder durch den Ort Salin den Giraud nach Faraman und ab da geht es immer den Schlaglöchern nach bis in 10 km der Beach kommt. Hier geht von Süd bis Nordwind alles. Ideal für Kiteaufsteiger. Sandstrand ähnlich St. Peter Ording oder Romo in Dänemark. |
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Abseits jeglicher, legaler Zivilisation haben wir hier Wind fürs 5,8 er und nachmittags zum kiten gehabt. (Die Wohnwagen die dort stehen sind nicht erlaubt und die Polizei hat das kleine Restaurant mit einer Hundertschaft, einem Heli und einem Bulldozer platt gemacht!) An diesem Abenteurlichen Spot geht die Sonne so schön unter. Kalle blieb noch einen Tag länger hier und hat hier einen Tag mit auflandigem Hack erlebt. Sein Fazit die friedliche Idylle wird zum Weisswasser Kochtopf mit Sandstrahleffekt am Strand. Gut das es Waschanlagen in Frankreich gibt! Aber wer schon mal auf dem Eckchen ist, sollte mal vorbeischauen, Aloha ! Fazit: Einer der windreichsten Trips überhaupt, leider war es wie im letzten Jahr wieder ziemlich “frisch” in der ersten Woche. |
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